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Der Hundfjället
Im Jahr 2006 begann Lenko Snow die Zusammenarbeit mit Skistar Hundfjället. Anhand eines langfristigen Planes bauen wir seitdem in Zusammenarbeit mit Skistar die Anlage in Etappen aus. Inzwischen nimmt das Ergebnis des Langzeitplanes wirklich Form an. Durch Automatisierung haben wir eine effektivere und schnellere Schneeverteilung mit wesentlich weniger Arbeitsstunden erreicht. 2010 lief die Anlage am 14. Oktober an und produzierte größtenteils ohne manuellen Einsatz 183.000 m³ Schnee, bis die Pistenwarte am 11. November ihre Arbeit aufnahmen.
Der Wasserbedarf der Beschneiungsanlage wird vor allem durch den Fluss Tandån bedient. Dort haben wir 2006 einen Damm, bestehend aus einer Schleuse und einem Wasserpegel, gebaut, mit dem wir messen können, wie viel Wasser der Fluss führt. Aufgrund dieser Berechnung können wir die Wassermenge entnehmen, die gemäß dem Wasserrechtsbeschluss erlaubt ist. Sämtliche Daten werden in Lenkos Steuerungssystem SnowNet gespeichert, mit dem man nachverfolgen kann, wie viel Wasser wir pro Stunde, Tag oder Saison für die Beschneiung verbraucht haben. Dies ist nötig, um die Vorgaben des Wasserrechtsbeschlusses zu erfüllen.
Im Damm wird das Wasser in die Beschickungspumpstation geleitet, wo es mit Hilfe von 2 Beschickungspumpen unter Druck gesetzt und durch ein 1.000 m langes, hartgeschweißtes Plastikrohr in die Druckpumpenstation weiter oben gepumpt wird.
Das Wasser wird in ein Becken unter dem Boden der Druckpumpenstation geleitet. Von da aus wird es mit Hilfe von 2 Unterwasserpumpen über einen automatischen Spülfilter, der Schmutzpartikel entfernt, hochgepumpt und anschließend in 3 Druckpumpen weitergeleitet. Diese Druckpumpen mit einer Kapazität von 600 m³ pro Stunde setzen das Wasser dann unter einen Druck von 55 bar.
In der Pumpstation wählt man über automatische Ventile aus, zu welcher Piste das Wasser geleitet werden soll.
Die Pisten sind abhängig von der Breite, der Prioritätensetzung und der Zugänglichkeit mit verschiedenen Beschneiungsmaschinen ausgestattet. Alle Beschneiungseinheiten stehen auf Betonfundamenten, die mit Wasser- und Luftventilen, Stromanschlüssen, Heizung und Beleuchtung ausgestattet sind. Automatische Lanzen und Gebläsekanonen auf dem Boden, auf Türmen oder Hebearmen, sind an das Lenko Steuerungssystem SnowNet angeschlossen, welches alle Beschneiungseinheiten und die gesamte Pumpstation steuert.
SnowNet empfängt und sendet regelmäßig Wetterdaten der Wetterstationen. Bei geeigneten Wetterverhältnissen laufen die Pumpen auf Aufforderung einer der angeschlossenen Schneeerzeuger an, woraufhin die Anlage mit Wasser gefüllt wird. Wenn in der Rohrleitung der richtige Druck herrscht, beginnen die Beschneiungseinheiten mit der Schneeproduktion. All dies geschieht automatisch. Die Pistenwarte können den Prozess über SMS von SnowNet verfolgen.
Wenn die Anlage auf Hochtouren arbeitet, können 1.400 Kubikmeter Schnee pro Stunde produziert werden. Das entspricht ca. 117 LKW-Ladungen Schnee pro Stunde.












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